Unsere Vereinsmitglieder stellen hier einige ihrer Projekte vor.
Wir bitten um Verständnis das hier zurzeit "nur" wenige Bilder gezeigt werden. - Aber wir arbeiten dran!

Hinweise:

Bei Interesse die hier gezeigten Bilder in einer höheren Auflösung -mit 1280 Pixel Bildbreite!- zu sehen, ist dies mittels Anklicken des Bildes möglich.
Das jeweilige Bild wird dann in einem eigenen neuen Fenster geöffnet.
Nach Schließen des jeweiligen neuen Fensters kehrt man dann wieder zu unserer Seite "Projekte Vereinsmitgliedern" zurück.

Die Bildrechte liegen ausschließlich beim Erbauer des jeweiligen Projektes - Jegliche Nutzung/Verwendung wird hiermit untersagt!

Projekt:    Ein Viadukt für die Spur 0e -begonnen Mitte 2011-:

Ziel ist es einen möglichst realistischen Viadukt -an dieser Stelle Dank an einen Besucher vom Fach, der einige gute fachliche Hinweise zur Bauausführung beitrug- mit einfachen Mitteln zu bauen.
Das Grundgerüst entstand aus Baumarkt-Latten und Leisten, verkleidet werden die Pfeiler mit Mauersteinplatten. Die Gleise werden später eingeschottert und das Geländer noch Zementgrau gestrichen und alles gealtert. Der Viadukt hat eine Länge von 2,40 m und eine Gesamthöhe von 45 cm, wobei jeder Pfeiler erstmal eine Höhe von 30 cm hat. Nach Fertigstellung des Geländes unterhalb des Viaduktes wird dann die jeweilige notwendige Höhe des einzelnen Pfeilers einfach dem Gelände angepasst. Zurzeit sind erst 2 der insgesamt 9 Pfeiler gebaut. Von diesen werden 2 als Gruppenpfeiler vorgesehen. Die einzelnen Gerüstplatten am oberen Ende der Pfeiler müssen noch angefertigt werden. Die bisherige Bauzeit ging -ohne die kalten Wintermonate- über so ca. 5 Monate. - Erbauer: Peter W.

Nach einer etwas ruhigeren Zeit wurde der Viadukt aber zwischenzeitlich weitergebaut. Verbaut wurden ca 50 Mauersteinplatten; allein pro Pfeiler wurden 3 Platten gebraucht!. Die Mauersteine, die die Bögen abschließen sind HO Tunnensteine von Faller, die in die Viaduktbögen eingeklebt wurden. Die glatte Klebeseite wurde mit einzelnen Steinen beklebt, pro Bogen 44 Stück. Der Viadukt wird in eine Hanglage eingebaut. In der Breite stehen für die Landschaftsgestaltung nur 50 cm zur Verfügung, um die Landschaft hinter den Pfeilern von oben nach vorne unter die Pfeilerstandfläche zu bekommen ( die Landschaft fällt vor dem Viadukt später noch ca.10 cm ab) Dieser Viadukt wurde absichtlich so wuchtig und dominierend ausgeführt und stellt einen radikalen Bruch in der sonst hautsächlich landschaftlich gestalteten Anlage dar. Er soll als eigenständiges Anlagenthema für sich stehen, über ihn soll später der 2.Endbahnhof erreicht werden. Die Spannweite wurde so groß gewählt damit sich ein kompletter Zug ( Lok mit 4 langen Wagen) in voller Länge während der Fahrt auf dem Viadukt befindet. Die Steinbrüstung wurde einem Geländer vorgezogen, um damit die Wuchtigkeit des Bauwerkes zu erhöhen.

Hier mal ein Link zu einem "halbwegs ähnlichen" echten Viadukt. Quelle Wikipedia: Himbächel-Viadukt!

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Projekt:    Bayrische D XII, spätere BR 73.0 der DRG -begonnen Mai 2010-:

Alle Teile dieses Messing- Modells sind mit Ausnahme der Vor- und Nachlaufräder, Motor, Zahnräder, der Pumpe und der Laternen selbst angefertigt.
Antrieb durch einen Faulhaber-Getriebemotor auf die Treibachse. - Erbauer: Bernd Molnár

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Projekt:    Die Schleibrücke bei Lindaunis in Schleswig-Holstein -gebaut 2010 in ca. 130 Stunden-:

"Die Lindaunisbrücke ist eine Klappbrücke, die die Schlei, eine Förde in Schleswig-Holstein, an einer ihrer schmalsten Stellen überquert. Die Brücke verbindet somit die beiden Landschaften Schwansen und Angeln. Die seit 1997 denkmalgeschützte Brücke wurde am 17. Juli 1927 mit Kettenantrieb für den Verkehr freigegeben und besteht zum Teil aus Stahlfachwerk, zum anderen Teil aus einer Klappbrücke. 1975 wurde der Antrieb auf Hydraulik umgebaut." (Quelle: Wikipedia)

Für den ca. etwas über 2 Meter langen Nachbau wurde Messingblech, diverse Messingprofile, Holzklötze, 1mm Sperrholzplatte und insbesondere
2 CD-Player-Achsen verwendet.

Das gleichmäßige Aussehen wurde dadurch erreicht, dass diverse Lötlehren zuvor angefertigt worden waren. Die Lackierung erfolgte mit einem Kunstharzautolack (kein Acryllack!). Das Mauerwerk wurde mit H0-Vollmerplatten nachgebildet. - Erbauer: Ein Vereinsmitglied
Auf den ersten drei Bildern ist die Brücke im Rohbau zu sehen. Fast fertig -weitere "Feinarbeiten" und Integration in die Anlage erfolgen noch- sieht man sie auf den letzten drei Bildern.
Hinweis: Aus Anlagengründen musste das feststehende Brückenteil gekürzt werden (um ca. 60cm) und somit ist die Gesamtlänge nicht maßstabsgetreu.

Hier nun in Fortsetzung die aller erste Stellprobe des Brückenmoduls in der im Bau befindlichen Anlage.

Hier nun in Fortsetzung ein Blick auf einen Teil der schon ausgestalteten Anlage.

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Projekt:    VT 11.5 ( TEE ) -gebaut von 2004 bis 2008-:

Die Baureihe VT 11.5, oft auch nur TEE genannt, stellten eine epochale Entwicklung auf dem Gebiet des deutschen Schienenfahrzeugbaus der 1950er Jahre dar und waren damals ein Paradezug der Deutschen Bundesbahn. Zum Januar 1968 wurden die Triebköpfe (Maschinenwagen) zur Baureihe 601, die Mittelwagen zur Baureihe 901. Auslauf für einen solchen Zug hätten wir schon auf der Vereinsanlage, aber woher bekommen!?

Wir schreiben das Jahr 2008 und „plötzlich“ war er da, „unser“ TEE


Hier mal ein wenig zu seiner Baugeschichte und ein paar Details

Im Jahr 2004 erwarb einer unserer Vereinsmitglieder einen 7-teiligen Kiss-Teilesatz des TEE. Nicht vorhanden waren damals insbesondere:
- Die Bauanleitung ( ersetzt durch Vorbildrecherchen und eigene Bauerfahrungen)
- Der Antrieb ( eigens von der Firma Modellbahnen Spur 0 – Herr Peter Vieg- gebaut)
- Die Fenster (im Selbstbau)
- Die Wagenübergänge (im Selbstbau)

Um den doch „schweren“ Zug gute Laufeigenschaften zukommen zu lassen, erhielten beide Triebköpfe jeweils einen 7 Watt Faulhabermotor und die Gleitlager aller einzelnen Fahrzeugachsen wurden gegen Kugellager ausgetauscht. Zwei der größten Herausforderungen war zum einen die Herstellung und der Einbau der „in allen Richtungen“ gewölbten Frontfenster. Einige erfolglose Versuche, Recherchen und auf Ausstellungen Fachgespräche mit anderen Nullern (auch mit welchen, die gerade vor demselben Problem standen!) erfolgten.

Aber wie man wohl sieht, konnte der Erbauer das Problem (sind aus Acrylglas) lösen.


Die Zweite doch auch schon etwas schwierigere Aufgabe, war die Durchführung der Lackierung. Schließlich sollten von vorn bis hinten alle Linien in einer Ebene sein. Auch dies gelang wohl gar nicht so schlecht.


Viel Zeit und Mühe wurden für die Inneneinrichtung aufgewendet und die durch Kiss beigestellte wurde noch ergänzt und im Detail deutlich verfeinert. Recherchen –hier insbesondere Werbefilme aus den 50er Jahren- halfen dabei eine möglichst realitätsnahe Einrichtung herzustellen.

Die Küche wurde sehr verfeinert und üppig ausgestattet


Der nicht von Kiss vorgesehene, aber im Original zwischen Küche und Speiseraum gelegene Buffetraum, wurde halt selbstgebaut.


Selbstverständlich wurde auch die von Kiss vorgesehene Bar ein wenig mit dekorativen "Objekten" aufgefüllt.


Eine komplette Beleuchtung mittels moderner LED´s –Wagenbeleuchtung und die selbst gebauten Tischlampen mittels „Golden White LED“- ergeben aus unserer Sicht ein tollen Anblick und ermöglichen das Erkennen von Details im Wageninneren.


Ausgestattet mit über 100 Reisenden, die Tische versehen mit selbst gemachten Tellern, Blumenvasen, Salz und Pfefferstreuern sowie das zu sehende Besteck zwingen ein einfach länger wie üblich einen Blick durch die Wagenfenster zu werfen.


Hoffe Euch hat dieser kurze Abriss zum gebauten TEE gefallen und hat euch Spaß auf mehr gemacht. Er ist hin und wieder in Sande zu sehen!

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Projekt:    V 100 DB EP III -gebaut 1971 / 1972-:

Mit Ausnahme der Motoren, Räder, Puffer und Kupplungen ist sie komplett selbst gebaut. Material für das Gehäuse: Messingblech 0,5 mm, für die Montagetüren 1 mm dick. Die Rundungen wurden über einem Rahmen aus 6 mm Messingrohr gebogen und verlötet.
Ein Stück davon ist hier als "Abgasrohr" am oberen Rand der Motorattrappe zu erkennen.

Für das Unterteil wurde in der Hauptsache 1 mm Messingblech verwendet. Die Maschine weist einige Besonderheiten auf: Bei den Drehgestellen sind die einzelnen Schwingen ( 6 mm Messing) wie im Original abgefedert. Die Montagetüren an den langen Vorbauten lassen sich öffnen. Der ursprüngliche Antrieb (1 dicker Motor mit Getriebe und selbstgebauten Kardanwellen) wurde 2003 umgebaut: heute treiben 4 Faulhaber - Getriebemotoren die Maschine an. Die Fenster sind aus 2 mm Plexiglas (bzw. glasklarem Polystyrol) gefeilt und gefräst, sodass sie bündig eingesetzt werden konnten. Beleuchtung: Front 1,2 Volt Minibirnchen über Lichtbaustein, Rückseite rote Leuchtdioden. - Erbauer: Bernd Molnár
Auf dem ersten Bild ist der erste Versuch einer Alterung zu sehen, nach dezenten Hinweisen der Vereinskameraden erfolgte eine Überarbeitung wie auf den weiteren Bildern zu sehen.

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